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Bürger Museum

Eine Stadt erzählt!

Der Kuba-Komet, das Stadtmodell von 1754, der bucklige Friedel von Wilhelm Busch, ein selbstgebauter Fluchtkoffer mit Rädern: Das 2017 eingeweihte Bürger Museum zeigt außergewöhnliche und typische Ausstellungsstücke Wolfenbütteler Stadt- und Bürgergeschichte der vergangenen 500 Jahre. Zu diesem Zweck wurde die ehemalige Jahnturnhalle, die im 19. Jahrhundert als Reithalle errichtet wurde und später als Sporthalle für Leichtathletik, Basketball und Boxveranstaltungen diente, zu einem modernen Museum am historischen Ort umgebaut.

Die sieben Themeninseln präsentieren die wichtigsten Epochen Wolfenbütteler Stadtgeschichte wie die Stadtwerdung im Schatten der Welfenresidenz, die lokalen Besonderheiten der Industrialisierung mit der Konservendosenindustrie und dem Haltepunkt der Ersten Deutschen Staatseisenbahn, das bürgerliche Leben des 19. und 20. Jahrhunderts, die Geschichte des Sports und die Zeiten des Nationalsozialismus und des kleinen lokalen Wirtschaftswunders, das Firmen wie die Kubatonmöbelfabrik hervorgebracht hat. Unter dem Motto „Bürger erzählen“ lädt das Bürger Museum Wolfenbüttel zu vielen partizipativen Projekten ein und erklärt mit großer Lebendigkeit die Geschichten hinter den ausgewählten Exponaten.


Informationen zu Ihrem Besuch

In unseren Museen gelten weiterhin besondere Maßnahmen zum Infektionsschutz:

  • Aktuell gilt die 2Gplus-Regel, bitte halten Sie für Ihren Besuch einen gültigen Impf- oder Genesenen-Nachweis und einen PoC-Antigen-Test (Schnelltest) mit einer Gültigkeit von 24 Stunden bereit.
  • Obligatorisches Tragen einer FFP2-Maske in den Museumsräumen, Kinder bis sechs Jahre sind von der Maskenpflicht ausgenommen
  • Eingeschränkte Besucherzahl
  • Namentliche Registrierung (Luca App oder Vordruck für Adressregistrierung)
  • 1,5 Meter Abstand
  • Handdesinfektion

Ab Juli 2021 können wieder Führungen (bis 10 Personen) durch die Ausstellung im Bürger Museum gebucht werden. Zur Anmeldung für Führungen und für weitere Informationen erreichen Sie uns telefonisch Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 17 Uhr unter Rufnummer 05331 86-377.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Impressionen

Meldungen

weitere Meldungen

Exponate aus dem Bürger Museum

In loser Folge sehen Sie hier die neuen Ausstellungsstücke der Dauerausstellung und die Geschichte(n) dahinter.

Führungen

Ab Juli 2021 können wieder Führungen (bis zehn Personen) durch die Ausstellung im Bürger Museum gebucht werden.

Zur Anmeldung für Führungen und für weitere Informationen erreichen Sie uns telefonisch Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 17 Uhr unter der Rufnummer 05331 86-377.

Auf Anfrage können Führungen nach schriftlicher oder telefonischer Voranmeldung auch in englischer und französischer Sprache vereinbart werden.

Die Besichtigung des Bürger Museums ist während der Öffnungszeiten jeder Zeit ohne Führung möglich.

Museumsshop und Publikationen

Im Museumsshop des Bürger Museums können die Besucherinnen und Besucher die zuletzt entstandenen Publikationen zur Stadtgeschichte von 1914 bis 1948 erwerben.

Museumsdose
Die Berliner verkaufen die Berliner Luft in Dosen, die Wolfenbütteler die hiesige: An einer originalen Maschine, wie sie in den örtlichen Konservenbetrieben Busch & Barnewitz, Keune und Mandel früher massenhaft zum Einsatz kamen, können die Besucher des Bürger Museums mit eigenen Händen Dosen mit einer Banderole verschließen – und als Andenken mit nach Hause nehmen.
Preis: 1 Euro

Museumskeks
Käuflich zu erwerben ist im Museumsshop ein Museumskeks, der nach dem Originalrezept der weltberühmten Wolfenbütteler Konditorenfachschule Lamprecht hergestellt wird. Der Keks kann in der Dose verschlossen werden – ein originelles Geschenk.
Preis: 2,50 Euro

Publikationen

Fahnenwechsel. Nationalsozialismus und britische Besatzung in der Stadt Wolfenbüttel 1933–1948
Der Braunschweiger Historiker Markus Gröchtemeier, Jahrgang 1970, legt ein neues Werk über den Nationalsozialismus und die von alliierter Besatzungspolitik geprägten Nachkriegszeit in der Stadt Wolfenbüttel vor. Auf breiter Quellenbasis und mit bisher unberücksichtigten autobiografischen Dokumenten richtet der Autor das Licht auf Themen und historische Ereignisse, die in der Forschungs- und Erinnerungsarbeit bisher keine Berücksichtigung fanden.
Er zeichnet das Bild einer Denunziationsgesellschaft in der Kleinstadt Wolfenbüttel, in der 1922 die erste NSDAP-Ortsgruppe im Land Braunschweig gegründet worden war und in der die jüdische Bevölkerung das größte Opfer nationalsozialistischer Herrschaft wurde. Mit Hilfe von Lebenserinnerungen politisch Verfolgter und Kriegsflüchtlingen gelingt ihm eine detaillierte Rekonstruktion der letzten Monate des NS-Regimes, das bis zum Kriegsende am 11. April 1945 an der Macht festhielt. Durch die Skizzierung der von den Briten bestimmten Nachkriegsjahre in Wolfenbüttel wird eine Wissenslücke endlich geschlossen. Erschienen in der Reihe: Beiträge zur Geschichte der Stadt Wolfenbüttel, Band 15, 376 Seiten, Hardcover, Hameln 2018, Preis: 19,90 Euro

Es lebe die Republik! Die frühen Weimarer Jahre in Wolfenbüttel
Der vorliegende Aufsatzband, der in Kooperation mit dem Verein Kulturstadt Wolfenbüttel e.V. entstanden ist, blickt auf das Leben in dieser Stadt in den Jahren 1918 bis 1926. Parallel zur Ausstellung „Es lebe die Republik!“ – Die frühen Weimarer Jahre in Wolfenbüttel im Schloss Museum Wolfenbüttel werden auch in dieser Publikation bestimmte Aspekte dieser Zeit des Aufbruchs und Umbruchs zwischen Krieg und Extremismus näher betrachtet.
120 Seiten, Wolfenbüttel 2018, Preis: 16,90 Euro

„… unaufhaltsam ins Verderben“. Wolfenbüttel und der Erste Weltkrieg
(in Kooperation mit dem Verein Kulturstadt Wolfenbüttel e.V.)
120 Seiten, Wolfenbüttel 2014, Preis: 12 Euro

Weitere Buchtitel zur älteren Stadtgeschichte Wolfenbüttels und den Museumsführer finden Sie auf der Internetseite des Schloss Museums.

Kinder, Familien und Schulen

Mit dem museumspädagogischen Programm bietet das Bürger Museum besondere Einblicke in die Wolfenbütteler Stadtgeschichte. Auf anschauliche und unterhaltsame Weise erfährt man Wissenswertes über Geschichte, Kultur und Politik.

Verschiedene Projekte und Aktionen laden zum Erleben und Erfahren ein. Ob als Erwachsener, Jugendlicher oder Kind – allein, in der Gruppe oder mit der Schulklasse – ein Besuch lohnt sich.

Für Kinder

Für Kinder hält das Bürger Museum besondere Angebote bereit. An drei Stationen wird im Hallenraum Geschichte zum Anfassen präsentiert, Aktionskisten zu den Themen Wasserwege, Industrialisierung und Flucht laden zum Begreifen und Mitmachen ein. Diese Stationen bilden Räume der Konzentration und des Rückzugs und ermöglichen spielerisches Erfahren und aktives Erfassen der Wolfenbütteler Stadtgeschichte.

Für Schulklassen

Stadtgeschichte im Überblick
Dauer: ein bis zwei Schulstunden
Klassenstufe: drei bis zehn
Führungspauschale: 40 Euro, Materialkosten nach Absprache

Wiegen und Messen – „ellenlang und bleischwer“ – Wer findet das rechte Maß?
Dauer: drei Schulstunden
Klassenstufe: drei bis sechs
Führungspauschale: 40 Euro, Materialkosten nach Absprache

Kontakt

Frau Cortina Teichmann

Stadtverwaltung Wolfenbüttel
Museum Wolfenbüttel
Museumspädagogin

Stadtmarkt 3–6
38300 Wolfenbüttel


Filme aus dem Bürger Museum

Diese Filme bieten besondere Einblicke in das Bürger Museum. 

© Museum Wolfenbüttel

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Datum: 09.04.2020

Zweimal Wilhelm Busch

Der bekannte Künstler Markus Lüpertz erschafft für die Stadt Wolfenbüttel ein "Denkmal für Wilhelm Busch".

Öffnungszeiten

Das Bürger Museum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Der Zugang zum Bürger Museum ist barrierefrei.

Eintritt frei.


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