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Ein Vierteljahrhundert für die Wolfenbütteler Museen: Altes bewahren, Neues ermöglichen

25 Jahre Förderverein Museum Wolfenbüttel, das war der Anlass einer Festveranstaltung im Theatersaal des Wolfenbütteler Schlosses. Vorsitzende Christa Duesberg und Museumsleiterin Dr. Sandra Donner begangen mit rund 70 Gästen das feierliche Jubiläum und erinnerten an 25 Jahre Vereinsgeschichte und Förderung für das Museum.

Auf einem türkisen Quadrat steht ein weises M, darüber gedruckt: "25 Jahre" und klein darunter "Förderverein Museum Wolfenbüttel". © Museum Wolfenbüttel
Titelblatt der Festschrift "25 Jahre Förderverein Museum Wolfenbüttel"

Die zu diesem Anlass erstellte Festschrift des Vereins zeigt in Bildern und Texten verschiedener Autoren besondere Projekte und die erfolgreiche Entwicklung des Vereins, der im Gründungsjahr 1996 mit 34 Mitgliedern startete und heute 213 Mitglieder zählt.

„Uns lag es immer am Herzen, die Museen ideel und finanziell zu fördern, aber uns nicht in die inhaltliche Arbeit der Häuser einzumischen“, sagte Christa Duesberg in ihrer Begrüßung. Sie dankte vor allem ihrem Vorgänger Klaus Marske für seine starke Aufbauarbeit und verwies auch darauf, dass die Festschrift als Jahresgabe zur Abholung im Schloss Museum bereitliegt. „Wir sind ausgesprochen dankbar“, unterstrich Dr. Sandra Donner, „wie verlässlich der Förderverein dem Museum zur Seite steht. Der Förderverein Museum Wolfenbüttel bietet die wunderbare Möglichkeit durch die eigene Teilhabe an Kultur auch anderen die Teilhabe an Kultur zu ermöglichen – das ist eine der schönsten Formen bürgerschaftlichen Engagements und des Gemeinnutzes“, dankte die Museumsleiterin.

Einige Projekte, die in den letzten 25 Jahren gefördert wurden, präsentierte Andreas Jäger in seiner Rolle als herzoglicher Tanzmeister in einem vom Museum gedrehten Film.

© Museum Wolfenbüttel

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Den Festvortrag des Abends hielt der Leiter des Herzog-Anton-Ulrich-Museums (HAUM) Braunschweig, Dr. Thomas Richter. Er referierte über den Hofmaler Johann Oswald Harms, der zur Zeit Herzog Anton Ulrichs ab 1686 auch am Wolfenbütteler Hof tätig war. Bis heute wenig erforscht, gilt er unter Experten und Expertinnen als Pionier der Illusionsmalerei in der Kirchen- und Theatergestaltung. Der Referent bezog sich auf eines der wenigen erhaltenen Werke von Harms, die Schlosskirche von Eisenberg in Thüringen, die mit ihren Stuckaturen und Gemälden zweifellos zu einer der schönsten barocken Kirchen Thüringens zählt.

Kontakt

  1. Förderverein Museum Wolfenbüttel e. V.

    c/o Museum Wolfenbüttel

    Schlossplatz 13
    38304 Wolfenbüttel

  2. Schloss Museum Wolfenbüttel