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Lebende Bilder im Schloss Museum

Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts erfreuen sich die Darstellungen von Gemälden durch lebende Personen unterschiedlicher Beliebtheit. Die „lebenden Bilder“ – die tableaux vivants – dienten zugleich der Belehrung und der Unterhaltung.

Schülerinnen und Schüler liegen auf einer Abbildung eines Gemäldes und formen das Original mit ihren Körpern nach. © Museum Wolfenbüttel
Lebendes Bild: das nachgestellte Bild vor dem Original (Deckengemälde »Triumph des Welfenhauses über die Stadt Braunschweig« von Hofmaler Tobias Querfurt)

Seit dem ersten Corona-Lockdown ist dieses Nachstellen berühmter Gemälde weltweit wieder in Mode gekommen, sodass man auf der Social Media Plattform „Instagram“ reichlich „Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge“-Inszenierungen findet. Die Performenden setzen sich dabei humorvoll und kreativ in Szene und beschäftigen sich zugleich mit Kunst.

Im Rahmen einer Masterarbeit an der TU Braunschweig unter dem Titel „Performative Methodik in der Museumspädagogik“ entstand ein „Lebendes Bild“ im Schloss Museum in Kooperation mit dem Gymnasium im Schloss. Michelle Grimke, Studierende an der TU Brauschweig, regt mit diesem Projekt an, dass sich die Schülerinnen und Schüler kreativ mit einem Medium, in diesem Fall mit einem Gemälde aus dem 17. Jahrhundert auseinandersetzen und einen Bezug zum heutigen Zeitgeschehen herstellen. Die Ergebnisse dieser Beschäftigung dienen Michelle Grimke als Grundlagen für ihre wissenschaftliche Abschlussarbeit im Fach der Geschichtsdidaktik.

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