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Die Bundes-Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur macht eine Ausstellung. Die Ausstellung heißt: Frauen im geteilten Deutschland.

Das Bürger Museum Wolfenbüttel hat eine Ausstellung.
Die Ausstellung heißt:
Frauen im geteilten Deutschland.
Die Ausstellung ist von der Bundestiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Clara Marz hat die Ausstellung gemacht.
Die Ausstellung ist zum Thema 35 Jahre deutsche Einheit.
In der Ausstellung gibt es 20 Tafeln.
Auf den Tafeln sieht man:
So haben die Frauen in der Bundes-Republik und in der DDR gelebt.
Das war in den 1970er-Jahren und 1980er-Jahren.
Die Ausstellung ist vom 15. Januar bis zum 4. Oktober 2026.
Sie ist auf der Empore vom Bürger Museum.

Das Foto zeigt eine Person, die neben einer großen Ausstellungssäule steht. Auf der Säule ist eine stilisierte Illustration eines Frauenkopfes in Rot und Schwarz zu sehen, darunter der Titel »Frauen im geteilten Deutschland«. Daneben befindet sich eine Ausstellungstafel mit dem Schriftzug »Meine erste Banane« und weiteren historischen Bildern und Texten. Die Umgebung ist hell und modern, mit Holzfußboden und Metallgeländern. © Andreas Greiner-Napp / Museum Wolfenbüttel
Bis zum 4. Oktober 2026 ist die Ausstellung zu 35 Jahre Wiedervereinigung im Bürger Museum zu sehen.

Deutschland war früher geteilt.
Das ist jetzt schon seit über 30 Jahren vorbei.
Aber es gibt immer noch viele Vor-Urteile über Frauen aus Ostdeutschland und Westdeutschland.
Zum Beispiel:

  • Die Frauen aus Westdeutschland sind Haus-Frauen.
    Oder sie arbeiten sehr viel und machen Karriere.
  • Die Frauen aus Ostdeutschland arbeiten im Berg-Bau.
    Sie sind stark und können alles selbst machen.
    Aber sie kümmern sich nicht um ihre Kinder.
    Deshalb bringen sie ihre Kinder in die Krippe.

Die Frauen aus Westdeutschland benutzen Gendern.
Die Frauen aus Ostdeutschland benutzen kein Gendern.
Manche Menschen sagen:
Die Frauen aus Ostdeutschland haben durch die deutsche Einheit verloren.
Andere Menschen sagen:
Die Frauen aus Ostdeutschland haben durch die deutsche Einheit gewonnen.
Es gibt noch viele andere Vor-Urteile über Frauen aus Ostdeutschland und Westdeutschland.
Die Vor-Urteile sind oft sehr verschieden.
Aber alle Menschen denken:
Sie wissen genau, wie die Frauen aus Ostdeutschland und Westdeutschland sind.
Alle denken:

  • Alle Frauen aus Ostdeutschland sind gleich.
  • Alle Frauen aus Westdeutschland sind gleich.

Aber die Frauen aus Ostdeutschland und Westdeutschland sind verschieden.
Woher kommen diese Vor-Urteile?
Und was ist richtig an den Vorurteilen?

Die Ausstellung will Antworten auf diese Fragen geben.
Die Ausstellung heißt:
Frauen im geteilten Deutschland.
Es gibt verschiedene Tafeln in der Ausstellung.
Die Tafeln heißen zum Beispiel:

  • typisch ost - typisch west?
  • Wenn Mutti früh zur Arbeit geht
  • Frauen-Power im System-Vergleich
  • Sexualität und Selbst-Bestimmung
  • Neu-Anfang mit Hindernissen.

Clara Marz ist Kuratorin und Projekt-Managerin von der Berliner Stiftung.
Eine Kuratorin macht Ausstellungen.
Clara Marz macht Jahres-Ausstellungen.
Und sie macht Ausstellungen über Kommunismusgeschichte.
Clara Marz sagt:
Es gibt keine Ost-Frau und keine West-Frau.
Das wollen wir mit der Ausstellung zeigen.
Alle Frauen haben andere Erfahrungen gemacht.
Und alle Frauen leben anders.
Das wollen wir zeigen.
Die Menschen sollen sehen:
Alle Frauen sind anders.
Aber alle Frauen sind auch gleich.

Die Ausstellung will zeigen:

  • Was erleben Frauen?
  • Wie leben Frauen in Deutschland?
  • Was ist gleich im Leben von den Frauen?
  • Was ist anders im Leben von den Frauen?
    Die Ausstellung fragt auch:

Wollen die Frauen in beiden deutschen Staaten das Gleiche?
Wollen die Frauen selbst bestimmen können?
Das System ist männlich geprägt.
Das heißt:
Männer haben mehr Macht in dem System.

Dr. Sandra Donner ist die Chefin vom Museum Wolfenbüttel.
Dr. Sandra Donner sagt:
Wir haben eine Sonder-Ausstellung gemacht.
Die Sonder-Ausstellung heißt: Denen mitzuwirken versagt war.
Die Sonder-Ausstellung war über die Ostdeutschen Demokraten in der frühen Nachkriegs-Zeit.
Jetzt machen wir eine neue Ausstellung.
Die Ausstellung ist von der Bundes-Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Die Ausstellung ist über die Wiedervereinigung vor 35 Jahren.
Wir wollen uns mit der Geschichte von Deutschland beschäftigen.
Was ist bei dem Mauer-Fall passiert?
Und was ist bei der Wiedervereinigung passiert?
Das wollen wir uns genau ansehen.
Das Thema soll auch in die Dauer-Ausstellung vom Bürger Museum.
2019 war der 30. Jahres-Tag vom Mauer-Fall.
Da hat das Museum Wolfenbüttel eine Ausstellung gemacht.
Die Ausstellung hieß: Grenzgänger.
In der Ausstellung haben Menschen gesprochen.
Diese Menschen sind nach dem Mauer-Fall oder nach der Wiedervereinigung umgezogen.
Sie sind aus Wolfenbüttel in den Osten umgezogen.
Oder sie sind aus dem Osten nach Wolfenbüttel umgezogen.

Markus Gröchtemeier ist der zweite Chef vom Museum Wolfenbüttel.
Markus Gröchtemeier sagt:
Die Menschen aus Wolfenbüttel haben eine besondere Beziehung zu der Grenze von Deutschland.
Und die Menschen aus Wolfenbüttel haben eine besondere Beziehung zu der Grenz-Öffnung im Jahr 1989.
Und sie haben eine besondere Beziehung zur Wiedervereinigung im Jahr 1990.
Das liegt daran:
Die Menschen aus Wolfenbüttel haben früher im Osten von West-Deutschland gelebt.
Das war in der Nähe von der Grenze.
Markus Gröchtemeier sagt auch:
Ich freue mich über die Ausstellung in Wolfenbüttel.
Die Ausstellung ist von der Bundes-Stiftung Aufarbeitung.
Die Ausstellung zeigt die Geschichte von Deutschland.

Wir haben von 10 Uhr morgens bis 17 Uhr nachmittags geöffnet.
Montag haben wir geschlossen.
Wir haben an allen anderen Tagen geöffnet.

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  1. Bürger Museum Wolfenbüttel

  2. Museum Wolfenbüttel

15.01.2026