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Datum: 04.09.2026

Die Peter-Räuber-Schule zeigt im Jubiläumsjahr eine besondere Fotoausstellung

1976 – Vor fünf Jahrzehnten wurde die erste Förderschule für Kinder und Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf mit 30 Schülerinnen und Schülern in Wolfenbüttel feierlich eröffnet. Zum Jubiläum präsentiert die Foto-Arbeitsgemeinschaft der Schule in Zusammenarbeit mit dem Museum Wolfenbüttel eine einzigartige Ausstellung mit dem Titel „Peter-Räuber-Schule – früher vs. heute“, die ab dem 7. September in der Aula besucht werden kann.

Vor der neu errichteten Schule in der Zeughausstraße ist 1976 ein geparkter Opel Manta A in rot zu sehen. © Peter-Räuber-Schule
Ein Opel Manta A vor der damaligen Schule Zeughausstraße 1976
Besucherinnen und Besucher betrachten die Ausstellung zum 50-jährigen Bestehen der Peter-Räuber-Schule in der Aula. © Museum Wolfenbüttel
Die Ausstellung ist in der Aula der Peter-Räuber-Schule zu sehen

Die Idee für die inklusive Ausstellung, die die Museumspädagogin Michelle Grimke ausgearbeitet hatte, lieferten historische Fotoalben aus dem Schularchiv und aus Privatbesitz. Diese dokumentierten ab Mitte der 70er-Jahre insbesondere die unterschiedlichen Bauphasen der damaligen „Schule Zeughausstraße“, in den privaten Alben enthalten sind unter anderem Gruppenfotos auf dem neuen Schulhof, Szenen des Schulsports und viele weitere Momente des Schulalltages aus 50 Jahren. Eine der Aufnahmen zeigt einen schnittigen roten Sportwagen Opel Manta A, der 1976 vor dem gerade eröffneten Schulgebäude parkte. Auf einem weiteren Foto ist ein großes Bauschild mit der Aufschrift „Neubau einer Sonderschule“ – so die damalige Titulierung der Förderschulen – zu sehen.

Damals, heute: Die Foto-AG begab sich im Schulgebäude auf die Suche

Die heutigen Schülerinnen und Schüler der Foto-AG hatten sich mit der Kamera auf die Suche begeben und die in den alten Alben abgebildeten Orte auch gefunden – und neu fotografiert. Die aus den Fotoaufnahmen gestaltete Ausstellung zeigt, wie sich die Schule, die seit 1996 Peter-Räuber-Schule heißt und nach einem früheren Schüler benannt wurde, im Laufe der Zeit verändert hat. Waren Personen auf den alten Fotos abgebildet, dann haben die AG-Fotografinnen und Fotografen deren Positionen und Posen mit Hilfe von Lehrkräften und Mitschülerinnen und Mitschülern am Originalort nachgestellt.

Historische und aktuelle Fotografien dokumentieren die Entwicklung der Peter-Räuber-Schule über fünf Jahrzehnte. © Museum Wolfenbüttel
Die Fotos aus der Vergangenheit wurden an gleicher Stelle neu fotografiert

„Es ist immer wieder schön, zu beobachten, mit wie viel Einsatz, Kreativität und Humor die Schülerinnen und Schüler die historischen Fotos nachstellen. Besonders faszinierend fand ich, wie schnell sie die abgebildeten Orte der Schule zuordnen konnten. Dies ist gar nicht so einfach, wenn auf dem Foto eigentlich nur eine Baustelle zu erkennen ist. Währenddessen erzählte die Foto-AG immer wieder lustige Anekdoten über die Peter-Räuber-Schule und vermittelte dabei, wie familiär und herzlich die Atmosphäre an der Schule ist“, sagte Michelle Grimke, Projektleiterin und Museumspädagogin des Museums Wolfenbüttel.

„Die Zusammenarbeit zwischen dem Museum Wolfenbüttel und der Peter-Räuber-Schule ist in dieser Form einmalig. Nach der Fotoausstellung zur Campestraße in Kooperation mit dem Gärtnermuseum wird mit der Ausstellung Peter-Räuber-Schule früher vs. heute der Bildungsauftrag im besonderer Weise umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler der Foto-AG waren in allen Schritten der Ausstellung von der Planung bis zur Umsetzung einbezogen und können jetzt täglich das Ergebnis ihrer Arbeit in der Aula der Schule sehen. Ein großer Dank geht an alle Beteiligten seitens des Museums, des Kollegiums und der Schülerschaft“, erklärte der Schulleiter der Peter-Räuber-Schule Patrick Wiebe.

Die Ausstellung befindet sich in der Aula der Schule. Im gesamten Schulgebäude sind QR-Codes verteilt und dort können Besucherinnen und Besucher weitere Fotovergleiche und Nachstellungen entdecken. Eine Besichtigung der Fotoausstellung ist jeweils am Montag und am Donnerstag von 13:15 bis 14:30 Uhr oder auf Anfrage möglich: 05331-62029 (Peter-Räuber-Schule, Lindener Str. 13, 38300 Wolfenbüttel)

Weitere Stimmen zur Ausstellung

Andreas Reinke, Förderschullehrer in der Sekundarstufe II: „Ich habe mich auf jeden Montagnachmittag gefreut, mich mit unseren Schülerinnen und Schülern auf die Suche nach den alten Kamerastandorten zu begeben. Die Schülerinnen und Schüler haben so nicht nur gelernt, mit dem iPad zu fotografieren, sondern auch ein Stativ zu benutzen, Fotos kritisch zu betrachten, zu optimieren, neu zu arrangieren und das Ergebnis zu bewerten. Schön, dass ich diese Freude am Fotografieren mit unseren Schülerinnen und Schülern teilen durfte.“


  1. Flyer: Peter-Räuber-Schule - früher vs. heute

    © Museum Wolfenbüttel

Kontakt

  1. Peter-Räuber-Schule

    Förderschule

    Lindener Straße 13
    38300 Wolfenbüttel

  2. Bürger Museum Wolfenbüttel